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Wine & Dine im Restaurant Waldheim, Kestenholz

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Wine & Dine im Restaurant Waldheim, Kestenholz

Donnerstag, 10. Mai 2018, 12.00 Uhr

Apéro und 4-Gang-Menü, abgestimmt auf die Weine von „la madre única“.

Preis:CHF 120.00
(inkl. Apéro, Weine, Mineral, Kaffee/-likör)

Umrahmung mit Tenor Antonio Castro aus Spanien. Ebenfalls anwesend
sind die Weingutbesitzerin Lourdes Rispa und Önologe Josep Serra.

Anmeldung
bis spätestens am 5. Mai 2018 an:

Restaurant Waldheim
062 393 22 44   /   info@waldheimkestenholz.ch

oder

Heinz Neuhaus
079 622 33 86   /   Neuhaus@el-vino.ch

 

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Präsentation der eigenen Weinlinie aus dem Priorato / Spanien

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Präsentation der eigenen Weinlinie aus dem Priorato / Spanien

PROGRAMM

Mittwoch, 9. und Freitag, 11. Mai 2018
jeweils 17.00 – 20.00 Uhr bei
El Vino, Hauptstrasse 8, Oensingen

Der Weinkeller wird um die Doppelgarage und ein kleines Festzelt erweitert.

Die neue Weinlinie „la madre única“ beinhaltet einen Weiss- und Roséwein des Jahrgangs 2017 und einen Rotwein, Jahrgang 2016.

Weingutbesitzerin Lourdes Rispa und Önologe Josep Serra werden ebenfalls anwesend sein. Antonio Castro aus Spanien wird mit seiner Tenorstimme das Programm abrunden.

Degustation und Imbiss sind kostenlos.

Video zu „la madre única“

 

 

 

 

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la madre única

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la madre única – Leidenschaft und Herzblut

DIE GESCHICHTE

Es begann alles vor 40 Jahren im Friaul in Nordostitalien. Damals haben wir jeweils die Sommerferien mit unseren drei Buben in Bibione an der Adria verbracht. Der Ort zwischen Venedig und Triest war nicht zufällig gewählt, denn nicht unweit davon lebte die Nonna von meiner Frau. So konnten wir nebst den Badeferien am Meer auch die vorzügliche Küche von Terza geniessen. Dabei durften natürlich auch alle Tanten und Onkeln nicht fehlen. Unweigerlich kommt man in dieser Region mit Wein in Berührung – und so fing alles an. Die Faszination über die Entstehung des Weines vom Rebstock über die Traube bis hin in die Flasche liess mich nicht mehr los.

Über das Studium vieler Weinbücher und durch Besuche auf Weingütern in der ganzen Welt habe ich mir selbst ein umfangreiches Wissen angeeignet. Mit dem Hauskauf im Jahr 2000 im Südwesten Kataloniens lagen die Weingüter wie Terra Alta, Montsant, Priorat, Tarragona und Penedès praktisch vor der Haustüre. Über all die Jahre konnte ich mir in diesen Weingebieten ein sehr gutes Netzwerk aufbauen.

Traum vom eigenen Wein

Únic 2007 und 2010 hiessen die ersten Rotweine, die ich in der D.O. Montsant nach meinen Vorstellungen ausbauen konnte. Dabei geholfen haben mir die Önologen Jürgen Wagner und Francesc Perelló, die beide für die Genossenschaft in Capçanes tätig waren (Perelló) oder noch sind (Wagner). Von ihnen konnte ich durch die praktische Arbeit sehr viel lernen. Die Herstellung der Weine wird auf unserer Website www.el-vino.ch ausführlich beschrieben.

Im Oktober 2012 habe ich mit meinem Sohn Yves ein eigenes Weingeschäft in meiner Liegenschaft an der Hauptstrasse 8 in Oensingen eröffnet. Wir importieren Qualitätsweine und kaltgepresstes Olivenöl von kleinen Familienbetrieben direkt in die Schweiz. Dabei handelt es sich um hierzulande unbekannte Qualitätsweine mit sehr hohem Trinkgenuss zu moderaten Preisen. Das kaltgepresste BIO-Olivenöl haben wir an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) testen lassen und dabei die Bestnoten abgeholt.

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Im Jahr 2016 wollte ich wieder einen eigenen Únic herstellen. Diesmal im Weingut von Roca de les Dotze im Priorat. Die Weingutbesitzer Lourdes Rispa und Enrique Henri habe ich 2012 durch ihren Önologen Josep Serra kennengelernt. Pep kannte ich noch aus jener Zeit, als er für das Weingut Mas Perinet Spitzenweine kelterte. Heute ist er selbstständig und produziert eigene Weine im Montsant und in der Terra Alta. Daneben hat er noch einige Mandate von Weingütern, für die er den edlen Rebensaft ausbaut.

 

Am 22. September 2016 war ich auf dem Weg in das Priorat, als mich die Nachricht vom Tod meiner Mutter erreichte. Als ich bei Lourdes und Enrique im Weingut ankam, war aus dem Únic die Weinmarke la madre única geboren. Statt der vorgesehenen fünf Rotweintraubensorten (auf dem Weingut werden fünf rote: Garnacha Tinta, Cariñena, Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot und drei weisse: Garnacha Blanca, Viognier, Pedro Ximenez ausgebaut) kam als sechste Traubensorte noch die weisse Garnacha Blanca dazu. Somit waren alle meine Geschwister in Form einer Traube in der Flasche vereint. Die weisse Traubensorte habe ich der jüngsten Schwester gewidmet, die von Geburt auf das Schwerste cerebral gelähmt war und in Pflegeheimen bis zu ihrem Tod im Februar 2014 aufwuchs. Obwohl sie nicht mit uns wohnen konnte, war sie immer bei Familienanlässen dabei oder wir haben sie im Pflegeheim besucht. All dies widerspiegelt sich im Rotwein von la madre única, der sehr harmonisch daherkommt und ihm mit der weissen Traubensorte einen eigenwilligen Charakter verleiht. Das Etikett und der Schriftzug hat mein Neffe Yannick für seine Grossmutter entworfen: Sie liebte Sonnenblumen über alles.

Zum Rotwein sind nun im September 2017 noch ein Weiss- und Roséwein mit dem gleichen Namen und demselben Etikett, einfach in einer anderen Farbe, dazugekommen. So wird es nun jedes Jahr zum Muttertag auch einen la madre única mit den neuesten Jahrgängen geben und soll somit eine Hommage an alle Mütter sein.

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Weihnachtsmarkt mit Kunstausstellung

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Weihnachtsmarkt mit Kunstausstellung

Gerne laden wir Sie zu unserem dritten Weihnachtsmarkt in unseren Weinkeller an der Hauptstrasse 8 in Oensingen ein:

Freitag,     1. Dezember  16.00  –  21.00 Uhr
Samstag,  2. Dezember  10.00  – 18.00 Uhr

Vernissage: Freitag, 1. Dezember 2017 ab 18.00 Uhr

Wir präsentieren Ihnen einige Geschenkideen mit Spezialitäten aus Spanien, kombiniert mit unseren Produkten. Selbstverständlich können Sie auch Ihr Geschenk nach eigenem Wunsch und Budget zusammenstellen.

Ganz speziell freuen wir uns auf die Bilderausstellung von Roland Lang. In seinen mediterranen Werken ist Licht ein wesentlicher Bestandteil. In diversen Genussbildern verwendet er auch gezielt Rotwein, was eine reizvolle und spannende Symbiose zu unserem Weinsortiment darstellt.

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Roland Lang
wurde am 4. August 1950 in Zeiningen AG geboren. Während seiner Ausbildung zum Schriftenmaler besuchte er zusätzlich die Kunstgewerbeschule in Basel. Im Anschluss absolvierte er eine Zusatzlehre als Hochbauzeichner.

Roland Lang hat sich in seinem Schaffen spezielle Techniken angeeignet, die seinen Werken eine besondere Natürlichkeit verleihen. So verwendet er neben Acrylfarben Materialien wie Jutte, Meer- und Wüstensand, Strukturmasse oder in speziellen Bildern auch Rotwein.

www.lang-art.ch

 

 

      

 

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la madre única 2016 – Rotwein aus dem D.O.Ca Priorat

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la madre única 2016 – Rotwein aus dem D.O.Ca Priorat

Der Rotwein ist Mitte Oktober in der Schweiz eingetroffen und wird vor dem Verkauf noch ein halbes Jahr im Weinlager ruhen. Unter der Marke „la madre única“  werden wir von der Ernte 2017 noch einen Weiss- und Roséwein herstellen. Beides Jungweine, die mit dem Rotwein 2016 im Frühling 2018 auf den Markt kommen.

 

 

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Weinreise 2017

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Weinreise 2017 – (Wein-)berge und Meer

Vom 11. bis 15. Oktober fand eine Weinreise mit einer tollen Gruppe aus Bern statt. Auch das schöne Wetter hat zur guten Stimmung beigetragen. Die Reise führte vom Flughafen Barcelona ins Weingebiet Penedés (Besuch unseres Cava-Produzenten). Am Abend dann der atemberaubende Sonnenuntergang auf dem Hochplateau von Siurana. Den zweiten Tag verbrachten wir im Herzen des Priorates, in Escala Dei. Bei einem Crash-Kurs lernten die Teilnehmer wie man gutes, kaltgepresstes Olivenöl von schlechtem unterscheiden kann. Am Nachmittag wurde in der Bodega von Roca de les Dotze am „la madre única“ 2017 gearbeitet. Lourdes, die Besitzerin des Weingutes, bekochte uns anschliessend in der Bodega. Am dritten Tag ging es weiter zu Starönologe Josep Serra in die D.O. Montsant. In seiner Wein-„Werkstatt“ konnte die Gruppe (immer zwei Personen zusammen) den eigenen Wein herstellen. Nach dem Mittagessen führte uns die Reise durch das landschaftlich schöne D.O. Terra Alta weiter an die Küste der Costa Dorada, nach Sant Carles de la Rapità . In der Lagune des Ebro Deltas wurden Muscheln und Austern direkt aus dem Meer verkostet.

Möchten auch Sie eine nicht alltägliche Weinreise erleben? Gerne stellen wir Ihnen ab 6 Personen eine individuelle Reise nach Ihren Wünschen zusammen.

 

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Zibelimäret 2017

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Zibelimäret 2017

Am diesjährigen Zibelimäret im Gewerbezelt haben uns wieder viele Leute besucht. Alle Weine aus unserem Sortiment konnten verkostet werden. Auch der ehemalige Eishockeygoalie des SC Bern und der Nationalmannschaft, Marco Bührer, besuchte uns am Stand. Der Weinkenner war beeindruckt von unserem Weinsortiment.

Vielen Dank für die schönen Begegnungen und die interessanten Gespräche.

Heinz und Yves Neuhaus

 

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Fussball – UEFA Champions League Final

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Champions-League-Abend

Am Samstag, 3. Juni 2017 trafen sich 20 Fussball- und Weinbegeisterte im Weinkeller in Oensingen und verfolgten den mit Spannung erwarteten Champions League Final auf Grossleinwand zwischen

Real Madrid – Juventus Turin.

La Cocinera (die Köchin) Rina Neuhaus überraschte die Gäste mit einem reichhaltigen Tapas-Buffet und zum Hauptgang gab es eine Paella, die auf dem Feuer zubereitet wurde. Der Fussballexperte und ehemalige Nationalspieler Stefan Wolf bereitete die Anwesenden gekonnt und auf souveräne Art auf das Spiel vor. Alle konnten an einem Tipp-Spiel teilnehmen und nahmen so an der Verlosung der Originalleibchen der beiden Mannschaften teil. In der Pause wurde das Dessert serviert und die erste Halbzeit analysiert.

Ein einziger Teilnehmer hat das richtige Resultat vorausgesagt und damit glücklicher Gewinner der Real Madrid-Leibchen. Gewinner war auch die Stiftung „Next Sport Generation“ von Stefan Wolf, der einen  Barbetrag von CHF 700.00 übergeben werden konnte.

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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

Das Landgut Mas Gomá liegt in der bekannten D.O. Penedès im Nordosten Spaniens und nur 40 km westlich von Barcelona. Im weiten Tal um den Weinhauptort und der Stadt Vilafranca del Penedès, zwischen dem Küstenstreifen Costa Daurada und den höher gelegenen Bergregionen, wachsen die Trauben für die Cavas der Familie Vendrell.

Der Traum, lagerfähige Cavas herzustellen, trieb den heutigen Macher Joan Manel Vendrell Ferret an. Seit seiner Jugend kennt und liebt er die Weinberge um Mas Gomà. Nach zahlreichen Lehr – und Wanderjahren in der Region und einem Studium zum Önologen, stieg der Visionär wieder ins Familienunternehmen ein. Auch seinem Sohn, Joan Vendrell Olivella, steckt der Weinvirus im Blut. Zunächst als Produktmanager aktiv, konnte er sich dem Erbe seiner Familie nicht entziehen und bringt mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater das Unternehmen voran.

Die Weinberge umfassen 22 ha. Auf den kalkhaltigen Böden gedeihen die Trauben an bis zu 60 Jahre alten Stöcken, die mit niedrigen Erträgen und hoher Qualität den Grundstein für die charismatischen Schaumweine legen. Der Boden ist es auch, der es den Winzern erlaubt, ihre Cavas lange auf der Hefe zu lagern, was letztendlich die Finesse und Komplexität der Schaumweine ausmacht. Die Cavas liegen mindestens zwei, die meisten aber über drei Jahre, auf der Hefe. Deshalb stellt Vendrell Ferret nur Jahrgangs Cavas her. Die Gesamtproduktion beträgt 25000 Flaschen im Jahr. Einen Anteil an der Qualität hat auch die bio-dynamische Bewirtschaftung der Weinberge. Hier wird auf jeglichen Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Fungiziden verzichtet.

Der Cava wird mit den drei typischen Rebsorten Xarel-lo (bringt die Säure), Parellada (sorgt für Finesse und Eleganz) und Macabeo (für die Frucht) hergestellt.

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Weinernte 2016 im D.O. Montsant

Hintergrundinformationen von der Weinernte 2016 im D.O. Montsant

„Bei uns kehrt langsam wieder etwas Ruhe ein.
 Wir sind hier nun durch mit der Lese. Und weitesgehend richtig glücklich mit dem Verlauf! Ein kleiner Wermutstropfen sind einzig zirka 10% Trocken- und Sonnenbrandschäden, bedingt durch den wenigen Niederschlag und der Hitze diesen Sommer. Aber dafür erfreuten wir uns an wundervoll konzentrierten Trauben bei sehr hohen Gesundheitsgrad. Dieses Jahr stellten wir etwas recht aussergewöhnliches fest.
Im August, über drei Wochen hinweg, hat die Rebe faktisch “zugemacht”. In diesem Zeitraum vermerkten wir fast keine Reifung. Als ob der Stock lustlos war, so ohne was “zu Trinken” und bei dieser Hitze! Und sie verfiel wie in eine “Trotzstarre”, nur nicht bewegen. Anfang September erwachten sie dann wieder zu neuem Leben.

Natürlich war dies nicht der erste trockene Sommer! Aber in Anderen “rückentzog” die Rebe oftmals den Blättern und den Beeren deren Wasser. Was problematisch für Reifegüte und Photosynthese werden kann. Beeren schrumpfen ein. Blattwerk verwelkt.
Dieses Jahr hingegen, selbst wenn man jetzt noch in die Weinberge blickt, sieht man ein weitesgehend intaktes Blattwerk, wie ich es in kaum einem anderen Herbst erlebte. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die intensiven Regenfälle im späten Frühjahr, frühen Sommer, das Grundwasser auf genau den Pegel anstiegen liess, der zur Beerenweiterreife zwar nicht ausreichte, aber auch keinen Blatt- und Beeren-Wasser-Entzug zum Rebstockerhalt einforderte.

Fakt ist, ab erster Septemberwoche, dann bei +/-25oC und nach zwei kleinen Regen, schauten wir einem 6 wöchigen Bilderbuchherbst entgegen. Die Rebstöcke erwachten aus Ihrem “Sommerschlaf”, und machten sich an die “Zucker und Polyphenolarbeit”. Wir starteten zwei Wochen später als im Mittel der letzten 10 Jahre und die Lese zog sich bis vergangene Woche.

Jetzt blubbert und gärt es fleissig. Die ersten Einheiten sind auch schon trocken. Die Farbausbeute ist allgemein sehr hoch. Die Tannine wirken reif und zugänglich. Die Säurewerte auf angenehmen Niveau bei nicht zu hohen Alkoholwerten.
So, das war es für ́s erste. Mehr dann zu den Weinen in ein paar Wochen.“