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Fussball – UEFA Champions League Final

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Fussball – UEFA Champions League Final

Am Samstag, 3. Juni 2017 trafen sich 20 Fussball- und Weinbegeisterte im Weinkeller in Oensingen und verfolgten den mit Spannung erwarteten Champions League Final auf Grossleinwand zwischen

Real Madrid – Juventus Turin.

La Cocinera (die Köchin) Rina Neuhaus überraschte die Gäste mit einem reichhaltigen Tapas-Buffet und zum Hauptgang gab es eine Paella, die auf dem Feuer zubereitet wurde. Der Fussballexperte und ehemalige Nationalspieler Stefan Wolf bereitete die Anwesenden gekonnt und auf souveräne Art auf das Spiel vor. Alle konnten an einem Tipp-Spiel teilnehmen und nahmen so an der Verlosung der Originalleibchen der beiden Mannschaften teil. In der Pause wurde das Dessert serviert und die erste Halbzeit analysiert.

Ein einziger Teilnehmer hat das richtige Resultat vorausgesagt und damit glücklicher Gewinner der Real Madrid-Leibchen. Gewinner war auch die Stiftung „Next Sport Generation“ von Stefan Wolf, der einen  Barbetrag von CHF 700.00 übergeben werden konnte.

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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

Das Landgut Mas Gomá liegt in der bekannten D.O. Penedès im Nordosten Spaniens und nur 40 km westlich von Barcelona. Im weiten Tal um den Weinhauptort und der Stadt Vilafranca del Penedès, zwischen dem Küstenstreifen Costa Daurada und den höher gelegenen Bergregionen, wachsen die Trauben für die Cavas der Familie Vendrell.

Der Traum, lagerfähige Cavas herzustellen, trieb den heutigen Macher Joan Manel Vendrell Ferret an. Seit seiner Jugend kennt und liebt er die Weinberge um Mas Gomà. Nach zahlreichen Lehr – und Wanderjahren in der Region und einem Studium zum Önologen, stieg der Visionär wieder ins Familienunternehmen ein. Auch seinem Sohn, Joan Vendrell Olivella, steckt der Weinvirus im Blut. Zunächst als Produktmanager aktiv, konnte er sich dem Erbe seiner Familie nicht entziehen und bringt mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater das Unternehmen voran.

Die Weinberge umfassen 22 ha. Auf den kalkhaltigen Böden gedeihen die Trauben an bis zu 60 Jahre alten Stöcken, die mit niedrigen Erträgen und hoher Qualität den Grundstein für die charismatischen Schaumweine legen. Der Boden ist es auch, der es den Winzern erlaubt, ihre Cavas lange auf der Hefe zu lagern, was letztendlich die Finesse und Komplexität der Schaumweine ausmacht. Die Cavas liegen mindestens zwei, die meisten aber über drei Jahre, auf der Hefe. Deshalb stellt Vendrell Ferret nur Jahrgangs Cavas her. Die Gesamtproduktion beträgt 25000 Flaschen im Jahr. Einen Anteil an der Qualität hat auch die bio-dynamische Bewirtschaftung der Weinberge. Hier wird auf jeglichen Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Fungiziden verzichtet.

Der Cava wird mit den drei typischen Rebsorten Xarel-lo (bringt die Säure), Parellada (sorgt für Finesse und Eleganz) und Macabeo (für die Frucht) hergestellt.

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Weinernte 2016 im D.O. Montsant

Hintergrundinformationen von der Weinernte 2016 im D.O. Montsant

„Bei uns kehrt langsam wieder etwas Ruhe ein.
 Wir sind hier nun durch mit der Lese. Und weitesgehend richtig glücklich mit dem Verlauf! Ein kleiner Wermutstropfen sind einzig zirka 10% Trocken- und Sonnenbrandschäden, bedingt durch den wenigen Niederschlag und der Hitze diesen Sommer. Aber dafür erfreuten wir uns an wundervoll konzentrierten Trauben bei sehr hohen Gesundheitsgrad. Dieses Jahr stellten wir etwas recht aussergewöhnliches fest.
Im August, über drei Wochen hinweg, hat die Rebe faktisch “zugemacht”. In diesem Zeitraum vermerkten wir fast keine Reifung. Als ob der Stock lustlos war, so ohne was “zu Trinken” und bei dieser Hitze! Und sie verfiel wie in eine “Trotzstarre”, nur nicht bewegen. Anfang September erwachten sie dann wieder zu neuem Leben.

Natürlich war dies nicht der erste trockene Sommer! Aber in Anderen “rückentzog” die Rebe oftmals den Blättern und den Beeren deren Wasser. Was problematisch für Reifegüte und Photosynthese werden kann. Beeren schrumpfen ein. Blattwerk verwelkt.
Dieses Jahr hingegen, selbst wenn man jetzt noch in die Weinberge blickt, sieht man ein weitesgehend intaktes Blattwerk, wie ich es in kaum einem anderen Herbst erlebte. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die intensiven Regenfälle im späten Frühjahr, frühen Sommer, das Grundwasser auf genau den Pegel anstiegen liess, der zur Beerenweiterreife zwar nicht ausreichte, aber auch keinen Blatt- und Beeren-Wasser-Entzug zum Rebstockerhalt einforderte.

Fakt ist, ab erster Septemberwoche, dann bei +/-25oC und nach zwei kleinen Regen, schauten wir einem 6 wöchigen Bilderbuchherbst entgegen. Die Rebstöcke erwachten aus Ihrem “Sommerschlaf”, und machten sich an die “Zucker und Polyphenolarbeit”. Wir starteten zwei Wochen später als im Mittel der letzten 10 Jahre und die Lese zog sich bis vergangene Woche.

Jetzt blubbert und gärt es fleissig. Die ersten Einheiten sind auch schon trocken. Die Farbausbeute ist allgemein sehr hoch. Die Tannine wirken reif und zugänglich. Die Säurewerte auf angenehmen Niveau bei nicht zu hohen Alkoholwerten.
So, das war es für ́s erste. Mehr dann zu den Weinen in ein paar Wochen.“

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Divina Proporcion – D.O. Toro

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Divina Proporcion – D.O. Toro

Máximo San José de la Rosa, Inhaber der noch jungen Bodega, hat das Weingut von Grund auf aufgebaut und hat sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. Denn schon als Junger wurde er durch die Landwirtschaft geprägt und für ihn war klar, dass sich sein Leben in der Natur des fruchtbaren Landes der Vega de Toro abspielen würde. Dank der Unterstützung der ganzen Familie konnte er sein Vorhaben realisieren.

Im Jahr 2009 wurde zur Errichtung des Gebäudes der erste Stein gesetzt und im Jahr 2010 die ersten Rebstöcke gepflanzt. Schon im Jahre 2011 wurde der erste Wein geboren. Als ein kleines Familienunternehmen kümmert sich Máximo um alle Prozesse im Weingut und sein Bruder John unterstützt ihn im Weinbau. Ehefrau Yovana ist verantwortlich für die Verwaltung, den Handel und die Öffentlichkeitsarbeit.

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Bodegas Verdeal – D.O. Rueda

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Bodegas Verdeal – D.O. Rueda

Im Jahr 2007 erfüllte sich der junge Unternehmer Eduardo Poza einen lang gehegten Traum und erwarb eine eigene Bodega mit dazugehörigen Weinbergen. Seitdem keltert er, unterstützt von der jungen Önologin Silvia García González, sortentypische Weine aus der Verdejo-Traube.

Der Verdeal ist das Flaggschiff der Bodega. Ein eleganter Wein mit eigenständigem Charakter und grossem Wiedererkennungswert.

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Vinyes del Terrer – D.O. Tarragona

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Vinyes del Terrer – D.O. Tarragona

Muschelkalk und Meerbrise

Das Weingut in Vila-seca, zwischen Tarragona und Cambrils gelegen, liegt nur 2 km von der Costa Dorada entfernt und hat eine Anbaufläche von 7 ha. Die Bodega gehört seit über 100 Jahren der Familie Morell. Im Jahr 1989 übernahm Joan Maria Morell das Weingut aus einer Erbschaft und pflanzte die ersten Reben Garnacha tinta und Cabernet Sauvignon. Von diesem Moment an hat es den gelernten Chemiker gepackt und die Leidenschaft für das Wissen rund um den Wein und Weinbau war geboren. Am Anfang wurden die Trauben noch verkauft und dann im Jahr 2003  wurde der erste Rotwein „Terrer d’Aubert“ erzeugt. Dank dem Lumaquella (Muschelkalk)-Boden und der Nähe zum Mittelmeer (20 m über dem Meeresspiegel) mit weichen Meerbrisen und rund 2600 Sonnenstunden pro Jahr entstehen Weine von ganz besonderem Charakter.

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Compañia de Vinos Tricó – D.O. Rias Baixas

Compañia de Vinos Tricó – D.O. Rias Baixas

Nachzügler

La Compañía de Vinos Tricó ist das jüngste Projekt von José Antonio López, der mit Morgadío und später Lusco do Miño einer der Pioniere für hochklassigen Albariño war. Der Name Tricó steht in Galicien für einen Nachkömmling, ein (unerwartet) spätgeborenes Kind, das aber umso mehr geliebt wird; genauso empfindet José Antonio López seine Beziehung zur Bodega Tricó.

Die Weine von Tricó sollen das einmalige galicische Terroir bestmöglich wiederspiegeln und sie sollen die Fähigkeit haben zu altern. Deshalb hat José Antonio bei der Weinherstellung keine Eile und die Weine kommen im Vergleich mit anderen sehr spät auf den Markt.

Die Trauben kommen von eigenen 10 ha Weinbergen und von weiteren 5 ha, die man gepachtet hat. Bei Tricó werden 3 Weine produziert: Tabla de Sumar als Einstiegswein, Trico als Hauptwein mit knapp einem Jahr Reife im Tank und anschließend einem Jahr Flaschenreife und schließlich Tricó Nicolas mit 14 Monaten Tankreifung und einem Jahr in der Flasche.

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D.O. Rias Baixas

D.O. Rias Baixas

Das in Galicien gelegene Weinbaugebiet hat seit dem Jahr 1988 den Status einer D.O. (Denominación de origen). Namensgeber des Gebiets sind die bis zu 100 Meter tiefen und 37 Kilometer langen Ria-Buchten an der Westküste Galiciens. In der Regionalsprache, dem Galego, bezeichnet man mit Rías Baixas einen Küstenabschnitt im Südwesten Galiciens. Die atlantischen Winde sorgen für Niederschlagsmengen von bis zu 1300 Millimeter pro Jahr. Dies ist etwa dreimal so viel wie in der Rioja. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei maximal 15 °C. Dies sind ideale Voraussetzungen für spritzige und frische Weißweine.

Dominiert wird das mit rund 2500 Hektar Rebfläche bestockte Gebiet von der weißen Rebsorte Albariño. Die Weine sind sehr aromatisch und je nach Bodenbeschaffenheit und Ausbaustil riechen sie nach Apfel-, Birne-, Aprikose- und Pfirsichnoten bis zu Zitrusfrüchten.

Rebsorten

Rot
Caiño Tinto, Espadeiro, Loureira Tinta, Sousón, Mencía und Brancellao.

Weiss
Albariño, Loureira Blanca (Marqués), Treixadura, Caiño Blanco, Torrontés und Godello.

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D.O. Toro

D.O. Toro

Die Weinbauregion im Umkreis der Stadt Toro, in der Region Kastilien-León und am Fluss Duero an der Grenze der Provinzen Zamora und Valladolid gelegene Gebiet, hat eine lange Weinbautradition mit fast schwarzen und sehr alkoholhaltigen Weinen. Der Winzer Manolo Fariña erzeugte als erster in den 1980er Jahren einen neuen Stil von Toro-Weinen. Er erntete die Reben deutlich früher und arbeitete mit kühlbaren Stahltanks. Außerdem lagerte der Wein in neuen Holzfässern aus Eiche. Die Qualität überzeugte und das Gebiet Toro erhielt 1986 als Anerkennung den Status einer D.O. (Denomiacion de origen). Dadurch wurden renommierte Weingüter aus anderen Regionen auf das Gebiet aufmerksam und erkannten das enorme Potential. Ausgelöst wurde ein regelrechter Toro-Boom mit vielen Neugründungen und Investitionen. Mittlerweile haben etliche Weine aus dem Toro ein internationales Niveau. Der Qualitätssprung der letzten Jahre ist mit dem D.O.Ca Priorato durchaus vergleichbar, die Preispolitik jedoch noch durchaus moderat.

Auf kalkhaltigem Boden am Nordufer des Duero wachsen in einem ausgesprochenen Binnenklima mit langen, heißen Sommern bei niedrigen Erträgen Rotweine aus der Rebsorte Tempranillo (Tinta de Toro). Begünstigt wird der Anbau der Reben durch die Höhe der Lagen, die sich im Mittel zwischen 600 und 800 Meter über Meer befinden. Dadurch sind die Nächte auch während der Reifezeit der Reben angenehm kühl. Dies ist eine der Grundvoraussetzungen für den Anbau von Qualitätsweinen.

Rebsorten

Rot
Tinta de Toro (Tempranillo) und Garnacha.

Weiss
Malvasia und Verdejo.