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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

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Mas Gomà 1724 – Cava Vendrell Olivella

Das Landgut Mas Gomá liegt in der bekannten D.O. Penedès im Nordosten Spaniens und nur 40 km westlich von Barcelona. Im weiten Tal um den Weinhauptort und der Stadt Vilafranca del Penedès, zwischen dem Küstenstreifen Costa Daurada und den höher gelegenen Bergregionen, wachsen die Trauben für die Cavas der Familie Vendrell.

Der Traum, lagerfähige Cavas herzustellen, trieb den heutigen Macher Joan Manel Vendrell Ferret an. Seit seiner Jugend kennt und liebt er die Weinberge um Mas Gomà. Nach zahlreichen Lehr – und Wanderjahren in der Region und einem Studium zum Önologen, stieg der Visionär wieder ins Familienunternehmen ein. Auch seinem Sohn, Joan Vendrell Olivella, steckt der Weinvirus im Blut. Zunächst als Produktmanager aktiv, konnte er sich dem Erbe seiner Familie nicht entziehen und bringt mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater das Unternehmen voran.

Die Weinberge umfassen 22 ha. Auf den kalkhaltigen Böden gedeihen die Trauben an bis zu 60 Jahre alten Stöcken, die mit niedrigen Erträgen und hoher Qualität den Grundstein für die charismatischen Schaumweine legen. Der Boden ist es auch, der es den Winzern erlaubt, ihre Cavas lange auf der Hefe zu lagern, was letztendlich die Finesse und Komplexität der Schaumweine ausmacht. Die Cavas liegen mindestens zwei, die meisten aber über drei Jahre, auf der Hefe. Deshalb stellt Vendrell Ferret nur Jahrgangs Cavas her. Die Gesamtproduktion beträgt 25000 Flaschen im Jahr. Einen Anteil an der Qualität hat auch die bio-dynamische Bewirtschaftung der Weinberge. Hier wird auf jeglichen Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Fungiziden verzichtet.

Der Cava wird mit den drei typischen Rebsorten Xarel-lo (bringt die Säure), Parellada (sorgt für Finesse und Eleganz) und Macabeo (für die Frucht) hergestellt.

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Divina Proporcion – D.O. Toro

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Divina Proporcion – D.O. Toro

Máximo San José de la Rosa, Inhaber der noch jungen Bodega, hat das Weingut von Grund auf aufgebaut und hat sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. Denn schon als Junger wurde er durch die Landwirtschaft geprägt und für ihn war klar, dass sich sein Leben in der Natur des fruchtbaren Landes der Vega de Toro abspielen würde. Dank der Unterstützung der ganzen Familie konnte er sein Vorhaben realisieren.

Im Jahr 2009 wurde zur Errichtung des Gebäudes der erste Stein gesetzt und im Jahr 2010 die ersten Rebstöcke gepflanzt. Schon im Jahre 2011 wurde der erste Wein geboren. Als ein kleines Familienunternehmen kümmert sich Máximo um alle Prozesse im Weingut und sein Bruder John unterstützt ihn im Weinbau. Ehefrau Yovana ist verantwortlich für die Verwaltung, den Handel und die Öffentlichkeitsarbeit.

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Bodegas Verdeal – D.O. Rueda

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Bodegas Verdeal – D.O. Rueda

Im Jahr 2007 erfüllte sich der junge Unternehmer Eduardo Poza einen lang gehegten Traum und erwarb eine eigene Bodega mit dazugehörigen Weinbergen. Seitdem keltert er, unterstützt von der jungen Önologin Silvia García González, sortentypische Weine aus der Verdejo-Traube.

Der Verdeal ist das Flaggschiff der Bodega. Ein eleganter Wein mit eigenständigem Charakter und grossem Wiedererkennungswert.

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Vinyes del Terrer – D.O. Tarragona

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Vinyes del Terrer – D.O. Tarragona

Muschelkalk und Meerbrise

Das Weingut in Vila-seca, zwischen Tarragona und Cambrils gelegen, liegt nur 2 km von der Costa Dorada entfernt und hat eine Anbaufläche von 7 ha. Die Bodega gehört seit über 100 Jahren der Familie Morell. Im Jahr 1989 übernahm Joan Maria Morell das Weingut aus einer Erbschaft und pflanzte die ersten Reben Garnacha tinta und Cabernet Sauvignon. Von diesem Moment an hat es den gelernten Chemiker gepackt und die Leidenschaft für das Wissen rund um den Wein und Weinbau war geboren. Am Anfang wurden die Trauben noch verkauft und dann im Jahr 2003  wurde der erste Rotwein „Terrer d’Aubert“ erzeugt. Dank dem Lumaquella (Muschelkalk)-Boden und der Nähe zum Mittelmeer (20 m über dem Meeresspiegel) mit weichen Meerbrisen und rund 2600 Sonnenstunden pro Jahr entstehen Weine von ganz besonderem Charakter.

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Compañia de Vinos Tricó – D.O. Rias Baixas

Compañia de Vinos Tricó – D.O. Rias Baixas

Nachzügler

La Compañía de Vinos Tricó ist das jüngste Projekt von José Antonio López, der mit Morgadío und später Lusco do Miño einer der Pioniere für hochklassigen Albariño war. Der Name Tricó steht in Galicien für einen Nachkömmling, ein (unerwartet) spätgeborenes Kind, das aber umso mehr geliebt wird; genauso empfindet José Antonio López seine Beziehung zur Bodega Tricó.

Die Weine von Tricó sollen das einmalige galicische Terroir bestmöglich wiederspiegeln und sie sollen die Fähigkeit haben zu altern. Deshalb hat José Antonio bei der Weinherstellung keine Eile und die Weine kommen im Vergleich mit anderen sehr spät auf den Markt.

Die Trauben kommen von eigenen 10 ha Weinbergen und von weiteren 5 ha, die man gepachtet hat. Bei Tricó werden 3 Weine produziert: Tabla de Sumar als Einstiegswein, Trico als Hauptwein mit knapp einem Jahr Reife im Tank und anschließend einem Jahr Flaschenreife und schließlich Tricó Nicolas mit 14 Monaten Tankreifung und einem Jahr in der Flasche.

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El Vino Pródigo – D.O.Ca Rioja

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El Vino Pródigo – D.O.Ca Rioja

Die Geburt eines Traums

Pedro Peciña Gil hat, zusammen mit seiner Frau Maria Ruiz, dieses noch junge Weingut mit zwei kleinen Weinbergen in San Vicente de la Sonsierra im Rioja im September 2011 erworben.

Nachdem Pedro als Önologe für über 15 Bodegas gearbeitet und drei verschiedene Projekte im Rioja und eines in Texas (USA) auf die Beine gestellt hatte, wollte er ein eigenes kleines Weingut im Rioja erstehen, um seinen eigenen Wein zu realisieren. Seine Idee war, zu den Ursprüngen zurückzukehren und etwas authentisches mit eigener Marke herzustellen.

Der erste Rotwein „La Merce“ benannte er nach seiner Mutter Mercedes, die starb als er noch ein Kind war. Aber das hat ihn immer inspiriert Projekte voranzubringen. Immer auf der Suche nach Reinheit der Frucht Tempranillo ist der Spitzenwein Prodigus Venit entstanden. Es ist der ultimative Ausdruck von Qualität und Terroir der „Sonsierra“ im Rioja.

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Celler de Capçanes – D.O. Montsant

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Celler de Capçanes – D.O. Montsant

Im Jahr 1933 gründeten fünf Familien im katalanischen Dörfchen Capçanes eine Genossenschaft, um die gemeinsamen Rebflächen rationeller zu bewirtschaften. Knapp fünf Jahrzehnte lang wurden die Erträge als Fassweine an andere Betriebe verkauft. 1980 wurde die Kellertechnik eingestellt und man verkaufte nur noch die ganzen Trauben. Mit wirtschaftlich sehr mässigem Erfolg.

Daher kam die Anfrage der jüdischen Gemeinde von Barcelona Anfang der 1990er Jahre gerade recht, die auf der Suche nach einem Erzeuger koscherer Weine war. Die Kellerei liess sich mangels anderer Alternativen auf das Experiment ein und investierte in moderne Technik und einen eigenen koscheren Keller mit eigenen Tanks, Fässern und Gerätschaften.

Gleich mit dem ersten Jahrgang des koscheren Weins gelang ein sensationeller Erfolg. Davon motiviert, investierte die Kooperative weiter und die Genossenschaft mit heute rund 80 Mitgliedern erzeugt Spitzenweine von internationalem Ruf, die in über 40 Länder exportiert werden.

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Mas Cantrio – D.O.Ca Priorato

Mas Cantrio – D.O.Ca Priorato

Mas Cantrio sind zwei Brüder Aron und Martin und Ihr Vater Hannes Candrian aus Sagogn (Graubünden, Schweiz). Zusammen sind sie die Inhaber des Weingutes Mas Cantrio im Priorat, Spanien. Daher das Wortspiel cantrio, eine Zusammensetzung aus Candrian und Trio.

Es begann im Jahr 2000 als Martin das erste Mal in Spanien die Weinregion Priorat besuchte und diese uralten und wurzelechten Rebstöcke auf den schwarzen Schiefersteinböden sah. Es überrannten Ihn Emotionen, es war Liebe auf den ersten Blick, ihm war klar, wenn er seinen Traum erfüllen möchte, einen eigenen Wein zu schaffen, dann hier!

In den folgenden Jahren bereiste Martin mehrmals das Priorat. Er war immer wieder von neuem fasziniert und konnte gute neue Freunde aus der lokalen Weinszene gewinnen. In der Schweiz vertiefte er sein Weinwissen in verschiedenen Kursen (Weinbau, Weinbereitung,…) an der Hochschule in Wädenswil. Auf einer seiner Weinreisen in das Priorat nahm Martin seinen Bruder Aron und Vater Hannes mit, welche auf Anhieb fasziniert waren von der Region und seinen ausgezeichneten Weinen. Somit entschlossen sich Martin, der gelernte Koch und Weinhändler, Aron, der gelernte Forstwart und Internet/Marketing Fachmann und Ihr Vater Hannes, der Malermeister und Bauprofi, Ihren Wein-Traum zu erfüllen.

Im Frühjahr 2005 haben sie nach intensiver Suche die richtige Finca gefunden. Ein Landhaus mit 7 ha Grundstück, wovon 3 ha mit Garnacha-Rebstöcken bepflanzt sind. Neben den Reben gibt es auch noch Olivenbäume, Mandelbäumen und wilde Kräuter.
Eine harte Zeit stand bevor, denn die Weinreben waren nicht alle nach ihren Vorstellungen gepflanzt uns so wurden 2/3 vom Rebberg rausgerupft und wieder neu bepflanzt. Das Haus wurde renoviert und so manches weitere wurde auf dem Grundstück bearbeitet und optimiert.

2009 war es soweit. Die Jungreben schenkten nach 4 Jahren zum ersten Mal einen kleinen Anteil an Trauben. Die 1 ha mit den nun 25 Jahre alten Garnacha-Rebstöcken hatten einen sonnenverwöhnten Sommer hinter sich und lieferten eine tolle Traubenqualität. Während der Ernte wurden die Trauben schon im Rebberg selektioniert, denn nur die besten Trauben sind gut genug für diesen Rotwein.

Wie benennt man seine ersten Wein? Nach sechs anstrengenden, chaotischen und turbulenten Jahren wurde der Wein „razzmatazz“, was soviel heisst wie turbulent, benannt.

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La Cova dels Vins – D.O. Montsant

La Cova dels Vins – D.O. Montsant

An einem kalten Winternachmittag im Jahr 2002 arbeitete Francesco Perello, genannt Sisco, mit seinem Vater in einer kleinen, fast schon vergessenen Parzelle. Die Rebstöcke waren uralt und dicht gewachsen. Es war nicht daran zu denken, einen Traktor oder moderne Geräte einzusetzen. So schnitten die beiden auf traditionelle Weise und unter den widrigsten Umständen – stundenlang. Vater Perello begann Geschichten von früher auszupacken und erzählte seinem Sohn von der fixen Idee, eines Tages einmal wieder Wein von eben dieser Parzelle zu produzieren.

Sisco, der auch lange als Önologe bei der Cooperativa Celler de Capçanes sein Wissen zur Verfügung gestellt hat, war begeistert. Vater und Sohn nannten das neue Projekt «La Cova dels Vins», nach Siscos Urgrossvater, der den kleinen hauseigenen Betrieb immer die «Weinhöhle» nannte.

Alle Weine von Sisco entstehen aus ausgesuchten Einzellagen, die zwischen Falset und Capçanes auf einer Höhe von 200 bis 700 Meter über Meer liegen und deren Rebstöcke ausschliesslich traditionell bearbeitet werden.

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Roca de les Dotze – D.O.Ca Priorato

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Roca de les Dotze – D.O.Ca Priorato

Der Name des Weinproduzenten «Roca de les Dotze» (zu deutsch: zwölf Uhr Felsen) bezieht sich auf eine Kerbe im Bergmassiv Montsant. Wenn bei Sonnenschein eine Kerbe ganz im Schatten liegt, dann ist es genau zwölf Uhr am Mittag. Früher, als es noch keine Uhren gab, haben sich die Menschen am Stand der Sonne orientiert.

Das Weingebiet liegt in einem Naturpark auf 650 bis 710 m ü. M. zwischen den Dörfern Cornudella de Montsant und La Morera de Montsant.

Auf dem 13 Hektaren grossen Weingebiet, unterteilt in fünf Zonen, sind 45‘712 Rebstöcke angebaut. Ein grosser Teil der Rotweintrauben wird immer noch verkauft und nur die besten Trauben werden für die eigenen Weine verwendet. Die Traubenernte erfolgt manuell in 15 Kilo-Kisten und die Trauben werden vor der Pressung nochmals von Hand durchlesen.

Daraus entstehen zwei kräftige Rotweine. Vom „Noray“ werden rund 8 000 und vom „Roca Bruixa“ nicht ganz 3 000 Flaschen jährlich hergestellt.